Über uns
Wir verbinden Forschung, Lehre und Praxis zur Chinaforschung – mit Schwerpunkten in Politik und Recht, Literatur, Kunst und Kultur, Chinesisch als Fremdsprache und Didaktik sowie Geschichte und Gesellschaft.
Professor*innen | Institutsgeschichte | Fachbereich Sinologie | Sekretariat
Professor*innen
Ferrari, Rossella
Stellvertretende Institutsvorständin
Spitalgasse 2
1090 Wien
Zimmer: 2F-O1-26
+43-1-4277-43854
u:cris
Göbel, Christian
M.A.
Spitalgasse 2
1090 Wien
Raum: 2F-O1-38
+43-1-4277-43851
u:cris
Steinhardt, Heinz Christoph
Spitalgasse 2
1090 Wien
Raum: 2F-O1-34
+43-1-4277-43853
u:cris
Schick-Chen, Agnes
Spitalgasse 2
1090 Wien
Raum: 2F-O1-36
+43-1-4277-43847
u:cris
Institutsgeschichte
Wie wurde aus privaten Chinesischstunden die Wiener Sinologie? Unsere Entwicklungsgeschichte erzählt von frühen Pionieren wie Stephan Ladislaus Endlicher, der sich Chinesisch im Selbststudium aneignete, und seinem Schüler August Pfitzmaier, der 1843 zum Dozenten wurde. Sie führt über Arthur von Rosthorn, der 1922 eine Honorarprofessur erhielt – und 1939 aus politischen Gründen verlor. Diese Stationen zeigen, wie lange das Fach zwischen Engagement und institutioneller Fragilität pendelte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der Chinesisch-Unterricht in den 1950er Jahren zurück. Den entscheidenden Schritt zur Etablierung als eigenes Fach markierte 1972 die Universitätsreform unter Ministerin Firnberg: Otto Ladstätter wurde berufen, 1973/74 startete der Lehrbetrieb – klein, aber mit großem Anspruch und einem klaren Schwerpunkt auf das China der Gegenwart und die moderne Sprache. Entdecken Sie auf der Seite, welche Meilensteine folgten, wer das Fach prägte und wie aus einzelnen Initiativen eine Wiener Tradition der Sinologie wurde.
Fachbereich Sinologie
Wie lassen sich die rasanten politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen im Raum „Greater China“ verstehen? Der Fachbereich Sinologie an der Universität Wien erforscht Festlandchina, Hongkong und Taiwan in ihrer historischen Tiefe, politischen Vielfalt und gegenwärtigen Dynamik. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts – von Digitalisierung, Regierung und Recht über Protest, politische Teilhabe und internationale Beziehungen bis zu Umwelt, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Wandel.
Die besondere Stärke der Wiener Sinologie liegt in ihrer sozial- und geschichtswissenschaftlichen Ausrichtung. Forschung und Lehre verbinden theoretisch geleitete Analysen mit vielfältigen Methoden: von Textinterpretation und Archivarbeit über Feldforschung und Interviews bis zu quantitativer Sozialforschung und digitalen Verfahren. Zugleich bildet die moderne chinesische Hochsprache einen zentralen Bestandteil des Studiums. Erfahren Sie auf der Detailseite mehr über die Forschungsschwerpunkte in Politik und Recht, Geschichte und Gesellschaft sowie Chinesisch als Fremdsprache und Fremdsprachendidaktik.
Sekretariat
Spitalgasse 2
1090
Wien
Raum: 2F-O1-30
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+43-1-4277-43840
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Spitalgasse 2
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Wien
Raum: 2F-O1-30
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+43-1-4277-43841
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